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Die Gründung des Beckumer Werkes vor 125
Jahren ist auf die weitblickende Unternehmerpersönlichkeit
Bernhard Mersmann zurückzuführen. Der Landwirt kaufte
seinerzeit vor den Toren Beckums zielstrebig Grundstücke mit
Kalksteinvorkommen auf. Am 16. Mai 1873 erhielt Bernhard Mersmann
von dem Regierungspräsidenten in Münster die
Genehmigung zum Bau und Betrieb von drei Kalköfen. Dies war
die Geburtsstunde des Kalk- und Zementwerkes Mersmann.1903 erfolgte der Bau des zweiten Ringofens und 1914 die Installation des ersten Schachtofens. 1923 nahm ein Drehofen mit einer Tagesleistung von 140 t seinen Betrieb auf. 1957 wurde der erste, 1963 der zweite Lepolofen installiert, mit der Konsequenz, daß die Schachtöfen stillgelegt wurden. Ein zweiter Meilenstein in der Geschichte des Werkes war der Verkauf des Familienbetriebes. Mit Wirkung zum 1.1.1970 übernahmen die Rheinischen Kalksteinwerke, eine Tochter der Thyssen AG, den Familienbetrieb. Hiermit war die finanzielle Grundlage für zukünftige, umfangreiche Investitionen gesichert. Seit Anfang der 70er Jahre produzierte das Werk auch Bergbau- mörtel. Um die Energiekosten zu senken, begann alternativ zum Schweröl die Befeuerung mit Braunkohlestaub. Zu diesem Zweck wurden 1980 zwei 150 t-Silos gebaut. In den 80er Jahren folgten weitere
Investitionen in den Umweltschutz. So wurde 1988 beispielsweise
ein neuer Filter zur Reinigung der Ofenabgase eingebaut. Nicht
zuletzt eine weitere Umweltmaßnahme ist der Bau des neuen
Klinkersilos in DOME- Bauweise mit einer Kapazität von
40.000 t im Jahr 1992. Der 1995 installierte, moderne
Prozeßleitstand und die automatische Probenanalyse
ermöglichen eine optimale Produktionsüberwachung der
einzelnen Prozeßstufen. Anfang 1997 verkaufte die Thyssen
Gruppe die Rheinischen Kalksteinwerke an die Lhoist Gruppe. Diese
konzentriert sich zukünftig auf die Kalkaktivitäten und
veräußert die Zementwerke.Am 20 Mai 1998 erwarb die Readymix Gruppe das Werk Mersmann sowie deren Schwesterbetriebe. Seit dem 01.03.2005 gehört die Readymix Gruppe zu CEMEX, einem weltweit operierenden Unternehmen mit Hauptsitz in Monterrey, Mexiko. |
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Das dienstälteste Zementwerk der
Unternehmenssparte ist das Werk Beckum. Es wurde als Beckumer
Portland-Zementwerk Bomke & Bleckmann 1911 gegründet.
Das damalige Werk nahm unter dem Markenzeichen "Hannibal" 1912
den Betrieb auf und war mit einer Jahresleistung von 40.000 t
eines der modernsten Werke seiner Zeit. Durch Installation eines
weiteren Drehofens und einer Schachtofenanlage wurde die
Produktion bis 1936 auf 145.000 t im Jahr erhöht. Im Jahre
1953, bald nach Überwindung der Nachkriegsprobleme, wurde in
Beckum ein wichtiger Meilenstein in der Technologie der
Zementgewinnung gesetzt: Die erste Drehofenanlage der Welt mit
Schwebegas-Wärmetauscher-System ging in Betrieb. Dies war
ein bahnbrechender Beitrag für die Zementindustrie und
zukunftsweisend im Umweltschutz. Elektrofilter lösten das
Problem der Staubemission. Dieses System von
Schwebegas-Wärmetauscher wurde bald weltweit eingesetzt.
Heute gibt es nur noch wenige Zementwerke, die nicht mit diesen
Systemen arbeiten.
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| Cemex auf einen
Blick CEMEX ist einer der weltweit führenden Hersteller von Zement, Transportbetonprodukten und anderen Baustoffen. Das Unternehmen konzentriert seine Aktivitäten auf die dynamischsten Zementmärkte von vier Kontinenten. CEMEX vereinigt eine detaillierte Kenntnis der regionalen Marktbedingungen mit globalen Vertriebsnetzen und IT-Systemen, um allen Kunden – vom privaten Bauherren bis zur großen Bauunternehmung – Produkte höchster Qualität anbieten zu können. CEMEX gehört zu den effizientesten Zementherstellern der Welt. Entscheidende Wettbewerbsvorteile verdanken wir dem konsequenten Einsatz unserer ausgefeilter Informations- und Produktionstechnologien, technisch überlegener Verfahrenstechnik, unserer einzigartigen Erfahrung in Logistik und der internationalen Präsenz unseres Unternehmens. Cemex Unsere Geschichte Unternehmensgründung und erste Schritte zur Konsolidierung Die Gründung von CEMEX erfolgte im Jahr 1906 mit der Inbetriebnahme des Zementwerks Cementos Hidalgo im Norden Mexikos, der ersten modernen, mit einem Drehofen ausgerüsteten Produktionsanlage in Lateinamerika. Cementos Portland Monterrey, die eigentliche Keimzelle des heutigen Unternehmens, nahm im Jahr 1920 mit einer jährlichen Kapazität von 20.000 Tonnen die Produktion auf. Entwicklung zum nationalen Marktführer Mitte der 60er bis Mitte der 80er Jahre entwickelte sich das Unternehmen zur Nummer eins auf dem mexikanischen Markt. Gleichzeitig verdoppelte sich in diesem Zeitraum das Exportvolumen. Das Unternehmen wurde erstmals an der mexikanischen Börse notiert und dehnte sich von seinem Standort im nördlichen Mexiko in die Mitte und den Süden des Landes aus. Internationales Wachstum Die Entwicklung von CEMEX zu einem multinationalen Zementhersteller nahm ihren Anfang im Jahr 1985. Die strategisch wichtige Übernahme von Zementwerken in Spanien, Venezuela, den USA, Panama und der Dominikanischen Republik vornahm ermöglichte dem Unternehmen, sich in einem zunehmend offenen Markt behaupten zu können. Globale Diversifizierung Seit 1996 hat CEMEX seinen Globalisierungskurs konsequent beibehalten und in Märkte mit voneinander unabhängigen Konjunkturverläufen und langfristig guten Wachstumsperspektiven investiert. Mit Werken in Nord-, Mittel- und Südamerika sowie Europa, der Karibik, Asien und Afrika gehört CEMEX heute zum kleinen Kreis der global operierenden Baustoffhersteller und ist der weltweit größte Produzent von Transportbeton. |
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