FC Schalke 04

Bundesliga Saison 2000/2001

Schalke-Ergenbnisse 2000/2001 Bundesliga-Abschlusstabelle 2000/2001
Bundesliga 2000/2001 - Bilanz Schalke FC Schalke 04 - SpVgg. Unterhaching 5:3 (2:2)



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Schalke04-Bundesliga-Ergenbnisse 2000/2001

Hinspiel Bundesliga Rückspiel
13.08.00 2:1 Schalke - 1. FC Köln 16.12.00 2:2
20.08.00 0:4 Hansa Rostock - Schalke 26.01.01 0:2
05.09.00 3:0 Schalke - Energie Cottbus 03.02.01 1:4
09.09.00 1:1 1860 München - Schalke 10.02.01 2:0
17.09.00 1:1 Schalke - Werder Bremen 17.02.01 1:2
23.09.00 0:4 Borussia Dortmund - Schalke 24.02.01 0:0
30.09.00 2:0  Hamburger SV - Schalke 04.03.01 1:0
14.10.00 4:0 Schalke - Eintracht Frankfurt 10.03.01 0:0
22.10.00 3:1 SC Freiburg - Schalke 17.03.01 0:0
28.10.00 0:0 Schalke - Bayer Leverkusen 31.03.01 3:0
04.11.00 3:2 Kaiserslautern - Schalke 08.04.01 1:5
11.11.00 3:2 Schalke - Bayern München 14.04.01 3:1
18.11.00 0:4 Hertha BSC - Schalke 21.04.01 1:3
24.11.00 2:1 Schalke - VfL Bochum 28.04.01 1:1
02.12.00 2:0 VfL Wolfsburg - Schalke 05.05.01 1:2
09.12.00 2:1 Schalke - VfB Stuttgart 12.05.01 0:1
12.12.00 0:2 SpVgg. Unterhaching - Schalke 19.05.01 3:5

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Bundesliga-Abschlusstabelle 2000/2001

Platz Verein Spiele Tore Punkte
1. Bayern München 34 62:37 63
2. FC Schalke 04 34 65:33 62
3. Bor.Dortmund 34 62:42 58
4. Bayer Leverkusen 34 54:40 57
5. Hertha BSC 34 58:52 56
6. SC Freiburg 34 54:37 55
7. Werder Bremen 34 53:48 53
8. 1.FC Kaiserslautern 34 49:54 50
9. VfL Wolfsburg 34 60:45 47
10. 1.FC Köln 34 59:52 46
11. 1860 München 34 43:55 44
12. Hansa Rostock 34 34:47 43
13. Hamburger SV 34 58:58 41
14. Energie Cottbus 34 37:52 36
15. VfB Stuttgart 34 42:49 38
16. SpVgg Unterhaching 34 33:59 35
17. Eintracht Frankfurt 34 41:68 35
18. VfL Bochum 34 30:61 27

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Schalke 04 ist die beste Heim-Elf der Bundesliga

SAISONBILANZ: Stevens setzte insgesamt 23 Spieler ein

Gesamtbilanz: 2. Platz, 34 Spiele, 65:35 Tore, 62 Punkte (18 Siege - 8 Unentschieden - 8 Niederlagen)

Hinrundenbilanz: 1. Platz, 17 Spiele, 35:17 Tore, 33 Punkte (10 Siege - 3 Unentschieden - 4 Niederlagen)

Rückrundenbilanz: 4. Platz, 17 Spiele, 30:18 Tore, 29 Punkte (8 Siege - 5 Unentschieden - 4 Niederlagen)

Heimbilanz: 1. Platz, 17 Spiele, 36:13 Tore, 40 Punkte (12 Siege - 4 Unentschieden - 1 Niederlage)

Auswärtsbilanz: 6. Platz, 17 Spiele, 29:22 Tore, 22 Punkte (6 Siege - 4 Unentschieden - 7 Niederlagen)

Längste Serie ohne Niederlage: Acht Spiele mit 18 Punkten vom 10. März 2001 bis 12. Mai 2001

Längste Serie ohne Sieg: Fünf Spiele mit drei Punkten vom 17. Februar 2001 bis 31. März 2001

Höchste Heimsiege: 5:1 gegen den 1. FC Kaiserslautern am 8. April 2001 und 4:0 gegen Eintracht Frankfurt am 14. Oktober 2000

Einzige Heimniederlage: 0:1 gegen den Hamburger SV am 4. März 2001

Höchste Auswärtssiege: Jeweils 4:0 bei Hansa Rostock am 19. August 2000, Borussia Dortmund am 23. September 2000 und bei Hertha BSC Berlin am 18. November 2000

Höchste Auswärtsniederlage: 1:4 bei Energie Cottbus am 3. Februar 2001

Beste Platzierung: 1. Platz (neun Mal)

Schlechteste Platzierung: 6. Platz (zwei Mal)

Häufigste Platzierung: 2. Platz (13 Mal)

Zuschauerbilanz (Heimspiele): Gesamtzahl. 792 183 (Durchschnitt: 46 599). Die meisten kamen am 19. Mai 2001 gegen die Spvgg. Unterhaching (65 000), die wenigsten kamen am 26. Januar 2001 gegen Hansa Rostock (29 700)

Zuschauerbilanz (Auswärtsspiele): Gesamtzahl: 612 442. Durchschnitt: 36 026. Die meisten kamen am 23. September 2000 gegen Borussia Dortmund (68 600), die wenigsten kamen am 12. Dezember 2001 gegen die Spvgg. Unterhaching (10 000).

Elfmeter für Schalke: Drei. Zwei wurden verwandelt (gegen Werder Bremen und bei Borussia Dortmund jeweils durch Böhme), einer wurde nicht verwandelt (gegen Energie Cottbus durch Möller)

Elfmeter gegen Schalke: Drei. Einer wurde verwandelt (beim 1. FC Kaiserslautern durch Harry Koch), zwei wurden nicht verwandelt (bei Hansa Rostock durch Wibran und gegen Hertha BSC durch Alex Alves)

Rote Karten: Eine. Böhme (bei Energie Cottbus wegen Tätlichkeit)

Gelb-rote Karten: Eine. Van Kerckhoven (beim Hamburger SV)

Gelbe Karten: 77. Hajto 10, Böhme 10, van Hoogdalem 7, Nemec 7, Asamoah 7, Latal 6, Waldoch 5, Büskens 4, Kmetsch 3, Möller 3, Mpenza 3, Sand 3, Oude Kamphuis 2, Reck 1, Eigenrauch 1 und Mulder 1

Spieleinsätze (insgesamt wurden 23 Spieler eingesetzt) - in Klammern: 1. Zahl: Anzahl der Auswechslungen; 2. Zahl: Anzahl der Einwechslungen): Reck 33 (0/0), Sand 33 (11/0), Hajto 32 (1/0), Möller 32 (3/0), Nemec 31 (7/2), Böhme 30 (10/0), Waldoch 29 (1/0), Asamoah 29 (12/7), Latal 28 (13/5), Mpenza 27 (6/2), van Hoogdalem 24 (5/1), Büskens 23 (2/10), van Kerckhoven 22 (3/0), Mulder 21 (1/19), Oude Kamphuis 16 (1/3), Mikolajczak 13 (0/13), Happe 11 (2/5), Eigenrauch 7 (0/7), Kmetsch (1/2), Thon 4 (1/2), Held 2 (0/2), Grodas 1 (0/0), Alpugan 1 (0/0)

Tore (elf Spieler schossen 65 Tore): Sand 22, Mpenza 13, Böhme 10, Waldoch 5, Asamoah 4, Latal 2, van Hoogdalem 2, Möller 1, Mulder 1, Nemec 1, Happe 1, van Kerckhoven 1. Hinzu kommen jeweils ein Eigentor von Heinrich (Borussia Dortmund) und von Zivkovic (Bayer Leverkusen).


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FC Schalke 04 - SpVgg. Unterhaching 5:3 (2:2)

34. Spieltag 2000/2001, Parkstadion Gelsenkirchen

Samstag, 19. Mai 2001, 15.30 Uhr Zuschauer: 65.000 (ausverkauft)
Tore:
0:1 Breitenreiter (3. Minute)
0:2 Spizak (27. Minute)
1:2 van Kerckhoven (44. Minute)
2:2 Asamoah (45. Minute)
2:3 Seifert (69. Minute)
3:3 Böhme (73. Minute)
4:3 Böhme (74. Minute)
5:3 Sand (90. Minute)
Gelbe Karten: Böhme, Asamoah / Grassow, Hirsch, Ahanfouf
FC Schalke 04
Reck - Hajto, Waldoch (29. Oude Kamphuis), van Kerckhoven (68. Büskens) - Asamoah, Van Hoogdalem, Nemec (71. Thon), Böhme - Möller - Sand, Mpenza
SpVgg Unterhaching
Tremmel - Strehmel - Grassow, Seifert - Haber, Zimmermann, Cizek, Schwarz (79. Oberleitner), Hirsch - Breitenreiter (79. Ahanfouf), Spizak (68. Rraklli)

Schiedsrichter: Strampe (Handorf)

Zum Spiel:

Es war der Tag, an dem nicht nur Rudi Assauer seinen Glauben verlor. Der FC Schalke 04 stürmte in der Schlussphase zu einem 5:3 (2:2)-Sieg gegen die Spielvereinigung Unterhaching und durfte sich für über vier Minuten als Meister feiern, weil der Hamburger SV gegen Bayern München führte. Dann der Ausgleich im Volksparkstadion - die Münchner holen sich in buchstäblich letzter Sekunde den Titel. "Die Jungs haben Rotz und Wasser geheult - und ich auch", schämte sich der Manager seiner Tränen nicht. "Ab heute glaube ich nicht mehr an den Fußballgott."

Im Parkstadion spielten sich anschließend ergreifende Szenen ab. Die Schalker Mannschaft präsentierte sich über 50.000 Anhängern auf der Ehrentribüne. Mike Büskens weinte hemmungslos, ebenso Oliver Reck. Mit "You`ll never walk alone" machten die Anhänger ihrer Mannschaft eine Liebeserklärung, die auch Trainer Huub Stevens wie nur selten rührte.

Dabei schien die Meisterschaftschance schon nach einer halben Stunde vertan. Andre Breitenreiter verwandelte zunächst einen Freistoß aus sechs Metern (3.) und dann drückte Miroslaw Spizak ähnlich geschickt eine Hereingabe von Matthias Zimmermann zum 0:2 für Haching ein (27.). Den Hausherren gelang bis zu diesem Zeitpunkt gar nichts. Das Spiel wäre entschieden gewesen, wenn Oliver Reck gegen Andre Breitenreiter nicht das sichere 0:3 verhindert hätte (32.).

Es war das Signal zu echter Gegenwehr. Für alle überraschend ging es mit einem 2:2 in die Pause. Eine Vorlage von Gerald Asamoah verzog Böhme völlig, doch den Querschläger grätschte Nico van Kerckhoven zum 1:2 über die Linie (43.). Nur eine Minute später: Nach einem Eckball erhielt Gerald Asamoah den Ball mit dem Rücken zum Tor - und lochte per Hackentrick zum 2:2 ein (44.)!

Nach dem Wechsel spielte Schalke befreiter auf, ohne zu echten Torchancen zu kommen. Dafür die nächste kalte Dusche: Jan Seifert köpft einen Freistoß aus zehn Metern zum 2:3 für die Gäste ein (69.). "Das macht mich stolz. Die Jungs sind zweimal zurückgekommen", lobte Manager Rudi Assauer. Geschickt schob Jörg Böhme einen Freistoß unter der Mauer zum 3:3-Ausgleich durch (71.), dann erzielte der Linksfuß nach Vorlage von Ebbe Sand ganz überlegt das 4:3 (73.). Das Parkstadion stand kopf.

Und es sollte zunächst noch besser kommen. Kurz vor dem Abpfiff machte Ebbe Sand auf Vorlage von Emile Mpenza mit dem 5:3 alles klar (90.). Nur 40 Sekunden später trifft Sergej Barbarez in Hamburg tatsächlich zum 1:0 für den HSV. 60.000 drücken im Parkstadion den Hanseaten die Daumen, dessen Spiel man auf der Videowand sieht - vergeblich. Ausgerechnet der Ex-Schalker Mathias Schober nimmt einen Rückpass mit der Hand auf. Indirekter Freistoß - Patrick Andersson trifft in der 92. Minute zum 1:1. Der FC Bayern holt sich mit einem Punkt Vorsprung die Deutsche Meisterschaft. Die Herzen des "Meisters der Herzen" (so ein Fanplakat) sind endgültig gebrochen.

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