Fussball WM 2006

Statistiken ab Achtelfinalefinale und Offizieller FIFA Spielbericht ab Halbfinale
Achtelfinale Viertelfinale 1.Halbfinale 2.Halbfinale Spiel um den 3.Platz Finale
 
Spielbericht der Deutschen Nationalmanschaft
1.Vorrundenspiel gegen Costa Rica 2.Vorrundenspiel gegen Polen 3.Vorrundenspiel gegen Ecuador
Achtelfinale gegen Schweden Viertelfinale gegen Argentinien Halbfinalefinale gegen Italien
Spiel um den 3.Platz gegen Portugal
 
Die Deutsche Nationalmannschaft 2006 WM-Historie Deutsche WM-Historie


Zurück zur WM 2006 Übersicht


Fussball WM 2006

Achtelfinale

DEUTSCHLAND - SCHWEDEN 2:0 (2:0)

Achtelfinale
24.06.2006 in München
Achtelfinale
Achtelfinale

Spielbericht

Bild Gastgeber Deutschland hat sich als erstes Team für das Viertelfinale der FIFA WM 2006 qualifiziert. Die DFB-Auswahl setzte sich am Samstag, den 24. Juni, im FIFA WM-Stadion München mit 2:0 (2:0) gegen Schweden durch. Zum Matchwinner avancierte Lukas Podolski, der beide Tore erzielte. Bei den Skandinaviern wurde Teddy Lucic bereits in der ersten Halbzeit mit Gelb-Roter Karte vom Platz gestellt.

Keine vier Minuten waren gespielt, da brachte Podolski die deutsche Elf nach Vorarbeit von Miroslav Klose in Führung. Die gleiche Kombination führte in der 12. Minute zum 2:0 für das Team von Bundestrainer Jürgen Klinsmann, das sich in der Folgezeit zahlreiche gute Chancen erspielte, aber immer wieder am starken schwedischen Torhüter Andreas Isaksson scheiterte. Zu Beginn der zweiten Halbzeit hatte Schweden bei einem Foulelfmeter die Chance zum Anschlusstreffer, doch Henrik Larsson schoss den Ball über das deutsche Tor.

So blieb es beim souveränen 2:0-Erfolg der Deutschen, die damit die Runde der letzten Acht erreichten. Dort trifft der WM-Gastgeber am Freitag, den 30. Juni, im Berliner Olympiastadion (17 Uhr) auf den Sieger der Achtelfinal-Partie Argentinien gegen Mexiko.

Das Spiel:

Während Jürgen Klinsmann seiner siegreichen Aufstellung aus dem Ecuador-Spiel erneut das Vertrauen schenkte, brachte Schwedens Coach Lars Lagerbäck Stürmer-Star Zlatan Ibrahimovic für Marcus Allback.

4.: Deutschland erwischte einen Traumstart: Miroslav Klose setzte sich im schwedischen Strafraum gekonnt gegen zwei Verteidiger durch, doch Torhüter Andreas Isaksson konnte seinen Schuss gerade noch abwehren. Gegen den Nachschuss von Lukas Podolski war er allerdings machtlos 0:1.

6.: Angestachelt durch das frühe Führungstor setzte die deutsche Elf ihre überfallartigen Angriffe fort: Ein weiterer Schuss von Podolski aus 25 Metern flog nur um Zentimeter über die Querlatte von Isakssons Kasten.

7.: In dieser stürmischen Anfangsphase wäre Schweden nur Sekunden später beinahe der Ausgleich gelungen: Henrik Larsson verlud seinen Bewacher an der Strafraumgrenze, doch sein angeschnittener Schuss landete im Außennetz.

Bild 12.: Die Schweden sollten dieser vergebenen Großchance noch lange nachtrauern. Klose zog auf der linken Seite des Strafraums drei Verteidiger auf sich und passte dann wunderbar zurück, genau in den Lauf von Podolski, der mit links sein zweites Tor des Spiels machte 2:0.

18.: Jeder der deutschen Angriffe war brandgefährlich. Dieses Mal zog Michael Ballack aus 25 Metern einen harten Schuss ins Eck, doch Isaksson konnte mit einer Glanzparade abwehren.

23.: Ein Schuss nach dem anderen ging auf’s schwedische Tor - diesmal jagte Schneider den Ball aus 20 Metern um einen knappen Meter am langen Eck vorbei.

31.: Ein weiteres Mal war eine Glanztat von Isaksson nötig, um einen Schuss von Klose um den Pfosten zu drehen; zuvor hatte der Stürmer von Werder Bremen zum wiederholten Male seinen Gegenspieler alt aussehen lassen.

33.: Torsten Frings, der im ersten Spiel der Deutschen bei dieser FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Deutschland 2006™ ein wundervolles Tor aus großer Distanz erzielt hatte, jagte aus 35 Metern einen Schuss auf den schwedischen Kasten, den Isaksson mit Mühe über die Querlatte lenkte.

33.: Nur Sekunden später musste sich Schwedens Keeper erneut ganz lang machen, als ein knallharter Ball von Bastian Schweinsteiger am Pfosten vorbeizischte. Bild 35.: Die Schweden hatten einen weiteren herben Rückschlag zu verkraften, als Teddy Lucic nach seiner zweiten Gelben Karte vom Platz musste - wie schon zuvor hatte er den quirligen Klose nur durch ein Foul stoppen können.

41.: Nun wurde auch Jens Lehmann erstmals richtig geprüft, konnte aber - wenn auch mit Mühe - den Drehschuss von Ibrahimovic aus fünf Metern zur Ecke klären.

43.: Zwei Minuten danach konnte sich der Keeper vom FC Arsenal bei seinem Verteidiger Philipp Lahm bedanken, der nach Lehmanns Zusammenstoß mit Mattias Jonson den auf’s deutsche Tor zurollenden Ball kurz vor der Torlinie ins Seitenaus schlug.

45.: Auf der anderen Seite wurde Isaksson nach einem weiteren Schuss von Klose aus 20 Metern zum wiederholten Male gefordert, bewies aber erneut seine große Klasse.

Elfmeter als Knackpunkt

51.: Nach großartiger Vorarbeit von Ibrahimovic auf der linken Seite wurde Larsson im deutschen Strafraum zu Fall gebracht - und der anschließende Elfmeter bot Schweden die perfekte Gelegenheit, endlich den Rückstand zu verkürzen.

52.: Larsson trat selbst zum Strafstoß an, jagte den Ball aber hoch über das deutsche Tor.

55.: Nur eine fantastische Flugparade von Isaksson verhinderte, dass Deutschland zehn Minuten nach dem Seitenwechsel mit drei Toren in Führung ging. Wieder einmal war die Gefahr für Schwedens Tor von Ballack ausgegangen, der sich selbst mit einer raffinierten Drehung in gute Schussposition brachte und dann aus 25 Metern auf’s Tor abzog.

72.: Obwohl sie mit einem Mann weniger auf dem Platz stand, versuchte die schwedische Elf alles, um wieder ins Spiel zurückzufinden - doch ohne Erfolg. Ballack probierte es ein weiteres Mal aus der Distanz, doch ein weiteres Mal flog der Ball über Isakssons Tor.

81.: Der zukünftige Mittelfeldmann des FC Chelsea versuchte alles, um endlich zum Torerfolg zu kommen. Doch nachdem Isaksson erneut einen seiner wuchtigen Schüsse abgewehrt hatte und Klose den anschließenden Abpraller über das Tor köpfte, blieb ihm nur ein frustriertes Kopfschütteln.

84.: Klinsmanns Männer waren nun energisch auf ihren Treffer aus, und nach einer gelungenen Kombination über drei Stationen prallte ein weiterer Schuss vom schwedischen Pfosten ab - dieses Mal hatte Bernd Schneider abgezogen.

87.: Als Nächster prüfte Einwechselspieler Oliver Neuville Isakssons Fähigkeiten mit einem trockenen Schuss aus rund 15 Metern.

Fazit:

Nach einem Traumstart brannten die Gastgeber ein wahres Feuerwerk des Offensivfussballs ab und setzten sich ohne große Mühen gegen eine relativ enttäuschende schwedische Elf durch. Als mögliche Gegner im Viertelfinale warten nun Argentinien oder Mexiko. Die Skandinavier mussten dagegen nicht nur einen frühen Zweitore-Rückstand verkraften, sondern auch beinahe eine Stunde nur mit zehn Mann auskommen. Und der verschossene Elfmeter nach der Pause dürfte wahrscheinlich endgültig des Guten zuviel gewesen sein...

ab zur Auswahl

Zurück zur WM 2006 Übersicht

Valid XHTML 1.0!


Letzte Aktualisierung :